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Claude Desktop jetzt vollumfänglich in AWS, Google Cloud und Microsoft Foundry

Auf den Punkt: Claude Desktop ist nun als vollständige Plattform mit Chat, Cowork und Code in allen drei Cloud-Umgebungen verfügbar und lässt sich über bestehende Enterprise-Verwaltungssysteme (Intune, GPO, Jamf) rollen out.

Anthropic stellt Claude Desktop mit allen Funktionen – Chat, Claude Cowork und Claude Code – in AWS, Google Cloud und Microsoft Foundry bereit. IT-Teams können die Anwendung zentral mit Single Sign-On, MDM-Richtlinien und Offline-Installern deployieren.

Bislang hatten Nutzer von Claude Desktop über AWS, Google Cloud und Microsoft Foundry nur Zugriff auf Claude Cowork und Claude Code. Mit dem Update erhalten sie nun alle drei Oberflächenkomponenten – Chat für schnelle Anfragen, Claude Cowork für Recherche und Dokumentenerstellung sowie Claude Code für agentengesteuerte Entwicklung – in einer einzigen Anwendung.

Die Deployment-Infrastruktur greift auf bestehende Enterprise-Standards zurück: Mitarbeiter authentifizieren sich über ihre regulären Geschäftskonten (IAM Identity Center, Workforce Identity Federation, Microsoft Entra ID oder OIDC-Provider wie Okta). IT-Teams exportieren Policy-Templates aus der Setup-Oberfläche und verteilen diese über Intune, Group Policy Objects (GPO) oder Jamf. Für luftgestützte Umgebungen steht ein Offline-Installer zur Verfügung. Jede Komponente (Chat, Cowork, Code) hat eigene Policy-Keys, sodass Administratoren granular steuern können, welche Rollen Zugriff auf welche Features erhalten.

Inference läuft in den vom Unternehmen konfigurierten Cloud-Regionen ab; Gesprächshistorie wird lokal gespeichert. Organisationen definieren, welche Endpunkte Datenverbindungen erreichen dürfen, und kontrollieren aggregierte Telemetrie an Anthropic. Ein Microsoft-365-Connector ermöglicht Claude Zugriff auf E-Mail und Dokumente über die Entra-App des Kunden, mit Tenant-Allowlisting und Beta-Unterstützung für GCC High und DoD-Endpunkte.

Vor dem Rollout können Admins alle Konnektoren testen, verfügbare Modelle des Providers prüfen und Verbindungen validieren. Ein Model Guard stellt sicher, dass das Routing auch bei Fehlkonfigurationen auf Claude bleibt, einschließlich in GovCloud. Hanwha Solutions demonstriert die operative Praktikabilität: Das Unternehmen verteilte Claude Desktop über seine bestehende Cloud-Umgebung und LLM Gateway an Hunderte von Nutzern weltweit – ohne separate Vendor-Verträge oder umfassenden Infrastruktur-Aufbau.


Quelle: claude.com · Erschienen 21. Juni 2026
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