Auf den Punkt: NIS2 und DORA erfordern funktional integrierte SIEM-SOC-Strukturen, nicht höhere Budgets allein.
NIS2 und DORA setzen Unternehmen unter Druck, kontinuierliche Überwachung und strukturierte Incident Detection umzusetzen. Die Compliance-Anforderungen lassen sich jedoch nur erfüllen, wenn SIEM und SOC als kohärentes System zusammenwirken — nicht durch reine Budgeterhöhung.
Die europäischen Regulierungen NIS2 (Netz- und Informationssicherheitsrichtlinie 2) und DORA (Digital Operational Resilience Act) erhöhen die Sicherheitsanforderungen an Unternehmen deutlich. Beide Regelwerke verpflichten zur kontinuierlichen Überwachung von Systemen, zur systematischen Erkennung von Sicherheitsvorfällen und zur definierten Reaktion auf Incidents.
Entgegen weit verbreiteter Annahmen ist die bloße Erhöhung der IT-Sicherheitsbudgets kein Erfolgsfaktor. Ausschlaggebend ist vielmehr die strukturelle Integration von SIEM (Security Information and Event Management) und SOC (Security Operations Center): Diese beiden Komponenten müssen als ein kohärentes Gesamtsystem funktionieren und nicht isoliert nebeneinander existieren.
Für CISOs bedeutet dies, den Fokus von Investitionsvolumina auf die funktionale Architektur zu verlagern. Nur wenn Datenerfassung, Analyse und Incident Response ineinandergreifen, lassen sich die Compliance-Anforderungen von NIS2 und DORA praktisch umsetzen.
Quelle: www.security-insider.de · Erschienen 6. Juli 2026
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