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Red Hat Enterprise Linux (389-ds-base): Mehrere Schwachstellen ermöglichen Codeausführung

Auf den Punkt: Mehrere Schwachstellen in RHEL 389-ds-base erlauben authentisierten Angreifern Remote Code Execution und DoS-Attacken.

Im Directory Server (389-ds-base) von Red Hat Enterprise Linux wurden mehrere Schwachstellen entdeckt, die es authentisierten Angreifern ermöglichen, beliebigen Code auszuführen oder Denial-of-Service-Zustände herbeizuführen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat über das CERT-Bund-Meldesystem (WID-SEC-2026-2225) auf Schwachstellen in der 389 Directory Server-Komponente von Red Hat Enterprise Linux hingewiesen. Ein authentisierter, entfernter Angreifer kann diese Schwachstellen ausnutzen, um beliebigen Code auszuführen oder einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen.

Die 389 Directory Server (389-ds-base) ist ein kritischer Bestandteil der RHEL-Infrastruktur und wird häufig für zentrale Verzeichnisdienste und Authentifizierung eingesetzt. Da die Schwachstellen Authentifizierung erfordern, sind zuerst gültige Zugangsdaten notwendig; ein Angreifer mit solchen Zugriffen kann jedoch erheblichen Schaden anrichten.

CISOs sollten Patches für betroffene RHEL-Systeme priorisieren, insbesondere in Umgebungen, in denen der Directory Server für unternehmensweite Authentifizierung und Verzeichnisdienste verwendet wird. Eine Inventarisierung aller 389-ds-base-Deployments und deren Versionen ist erste Voraussetzung für die Risikoanalyse.


Quelle: wid.cert-bund.de · Erschienen 7. Juli 2026
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