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EU startet Konsultation zur Datensouveränität im internationalen Kontext

Auf den Punkt: Die EU sammelt Rückmeldungen zu Abhängigkeiten bei Datenzugang, Transferbarrieren und Risiken durch Zugriffe Dritter auf sensitive Daten, um ihre Datensouveränität zu stärken.

Die Europäische Kommission hat eine gezielte Konsultation eröffnet, um Herausforderungen bei der Datensouveränität und grenzüberschreitenden Datenflüssen für europäische Organisationen zu untersuchen. Die Konsultation läuft bis zum 8. September 2026.

Die am 8. Juli 2026 eröffnete Konsultation richtet sich an Akteure der Datenwertschöpfungskette aller Sektoren. Sie zielt darauf ab, Datenabhängigkeiten europäischer Organisationen, Zugangsbarrieren zu Daten in Drittländern, Transferhindernisse sowie Risiken durch den Zugriff von Drittländern auf sensible Daten zu erfassen.

Die Initiative folgt auf die Datenstrategie der EU vom November 2025, die Datensouveränität als wesentlich einstuft, sowie auf das europäische Tech-Sovereignty-Paket mit Maßnahmen zu Halbleitern, künstlicher Intelligenz, Cloud und Open Source. Zusammen sollen diese Maßnahmen Europas Position als KI-Kontinent stärken und digitale Autonomie aufbauen.

Der EU-Rahmen für Datenflüsse fördert bisher freie Datenbewegung mit Vertrauensmechanismen. Allerdings gefährden ungerechtfertigte Datenlokalisierungsverpflichtungen, diskriminierende Regeln und Datenabflüsse in Drittländer diese Souveränität. Die Kommission arbeitet an Chancengleichheit, Sicherheit und Konsistenz mit europäischen Werten, während sie offen für vertrauenswürdige Partner bleibt.


Quelle: digital-strategy.ec.europa.eu · Erschienen 8. Juli 2026
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