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Nvidia schließt 13 Sicherheitslücken in GPU-Treibern für Linux und Windows

Auf den Punkt: Nvidia hat 13 Schwachstellen in GPU-Treibern für Linux und Windows sowie zusätzliche Lücken in der vGPU-Software per Update geschlossen, acht davon mit hohem Bedrohungsgrad.

Nvidia hat 13 Schwachstellen im GPU-Treiber sowie zusätzliche Lücken in der vGPU-Software behoben. Acht der Fehler gelten als hochriskant und können unter anderem Speicherfehler mit Folge von Schadcode-Ausführung auslösen.

Laut einer Warnmeldung von Nvidia betreffen 13 Sicherheitslücken den GPU-Treiber für Linux und Windows. Acht davon stuft der Hersteller mit dem Bedrohungsgrad „hoch“ ein. In allen Fällen können Angreifer auf einem bislang nicht näher beschriebenen Weg Speicherfehler provozieren. Darauf aufbauend sind laut Nvidia Denial-of-Service-Angriffe, unbefugter Informationszugriff und die Ausführung von Schadcode denkbar. Zusätzlich zu den Treiber-Patches hat Nvidia auch Lücken in der vGPU-Software geschlossen, die ebenfalls für Speicherfehler anfällig ist.

Nvidia liegen bislang keine Hinweise vor, dass die Schwachstellen bereits aktiv ausgenutzt werden. Ebenso unklar ist derzeit, anhand welcher Indikatoren Administratoren bereits kompromittierte Systeme identifizieren könnten. Angesichts der Verbreitung von Nvidia-GPUs in Servern, Workstations und virtualisierten Umgebungen mit vGPU-Anbindung betrifft die Angriffsfläche sowohl klassische Endpunkte als auch Rechenzentrumsinfrastruktur.

Zur Absicherung stehen für Linux die Treiberversionen 535.309.01, 580.159.03 und 595.71.05 bereit, für Windows die Versionen 539.72, 582.53 und 596.36. Practitioner sollten die betroffenen Systeme zeitnah auf die genannten Versionen aktualisieren, insbesondere in vGPU-gestützten Virtualisierungsumgebungen, da dort mehrere Nutzer beziehungsweise VMs von einer einzelnen kompromittierten Instanz betroffen sein können. Da keine öffentlich bekannten Details zu den konkreten Ausnutzungswegen vorliegen, empfiehlt sich zusätzlich eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Log-Auswertung auf ungewöhnliche Abstürze oder Speicherzugriffsfehler im Umfeld der Grafiktreiber.


Quelle: www.heise.de · Erschienen 21. Mai 2026
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