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Agent Development Kit für Kotlin und Android 0.1.0: KI-Agenten auf mobilen Geräten

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Auf den Punkt: Google veröffentlicht Agent Development Kit 0.1.0 für Kotlin und Android. Das Framework ermöglicht Entwicklern, KI-Agenten direkt auf mobilen Geräten mit lokalen Sprachmodellen zu betreiben und diese flexibel mit Cloud-Modellen zu kombinieren – für bessere Datenschutz, Geschwindigkeit und Kosteneffizienz.

Google kündigt die erste Version des Agent Development Kits (ADK) für Kotlin und eine spezialisierte Bibliothek für Android an. Das Framework ermöglicht es Entwicklern, KI-Agenten direkt auf mobilen Geräten mit lokalen Sprachmodellen wie Gemini Nano zu betreiben und gleichzeitig Cloud-basierte Modelle flexibel zu nutzen.

Das Agent Development Kit für Kotlin bringt intelligente Agentenworkflows in Backend-Projekte und auf Android-Geräte. Die neue Version folgt auf die kürzlichen 1.0.0-Releases für Java und Go sowie die Beta-Version für Python 2.0.

Der Fokus liegt auf Edge-Computing: Mit der Verfügbarkeit von Gemini Nano auf über 140 Millionen Android-Geräten können Entwickler KI-Modelle nun direkt auf mobilen Geräten ausführen. Dies ermöglicht schnellere, kostengünstigere und datenschutzfreundlichere Anwendungen. Das ADK vereinfacht die komplexe Orchestrierung von Agenten zwischen Cloud und Edge-Geräten erheblich.

Die Hauptfunktionen umfassen hybride Orchestrierung, bei der ein Cloud-Modell als zentraler Vermittler fungiert und spezifische Aufgaben an On-Device-Agenten delegiert. Sequenzielle On-Device-Agenten ermöglichen mehrere aufeinanderfolgende Aufgaben. Durch lokale Abfragen können Daten von Geräten wie Dokumenten extrahiert werden, ohne dass diese das Gerät verlassen. Agenten lassen sich mit spezifischen Werkzeugen ausstatten und mit Anweisungen versehen.

Ein praktisches Beispiel ist ein Trip-Assistant, der während der Google I/O präsentiert wurde. Ein Cloud-basierter Orchestrator interagiert mit Nutzern, delegiert aber die Verifizierung von Buchungsbestätigungen an einen On-Device-Agenten. Verschiedene Abruf-Agenten nutzen Gemini Nano lokal, um Daten aus gespeicherten Dokumenten zu extrahieren, während ein Validierungs-Agent die Ergebnisse vergleicht. Dies hält private Daten offline und nutzt gleichzeitig die Reasoning-Fähigkeiten der Cloud.

Zum Einstieg können Entwickler ADK zu ihrem Android-Projekt durch die Abhängigkeit `com.google.adk:google-adk-kotlin-core-android:0.1.0` in der Datei build.gradle.kts hinzufügen.

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