Auf den Punkt: Progress Software hat ShareFile-Kunden zur sofortigen Abschaltung ihrer Storage Zone Controller angewiesen und temporär betroffene Konten deaktiviert, um auf eine externe Sicherheitsbedrohung zu reagieren.
Progress Software hat ShareFile-Kunden angewiesen, die Windows-Server ihrer Storage Zone Controller abzuschalten. Der Grund: Das Unternehmen reagiert auf eine credible externe Sicherheitsbedrohung mit noch ungeklärtem Umfang.
Progress Software hat Kunden seiner ShareFile-Lösung aufgefordert, die Windows-Server mit den Storage Zone Controllers unverzüglich herunterzufahren. Gegenüber The Hacker News bestätigte das Unternehmen, dass es auf eine „credible externe Sicherheitsbedrohung“ reagiert. Details zur Art und zum genauen Umfang der Bedrohung wurden nicht genannt.
Parallel dazu hat Progress Software temporär den Zugriff auf die betroffenen Konten deaktiviert – eine Maßnahme, die das Unternehmen mit „Vorsichtsmaßnahme“ begründet. Gleichzeitig arbeitet Progress mit internen und externen Sicherheitsexperten zusammen, um das Incident-Response-Verfahren zu durchlaufen.
Für CISOs bedeutet dies, dass eine Bedrohung gegen eine kritische Infrastruktur-Komponente besteht, die direkten Zugriff auf Share- und Speicherfunktionen hat. ShareFile-Umgebungen mit Storage Zone Controllern sollten als potentiell exponiert betrachtet werden, bis Progress eine Risikoanalyse oder ein Patch veröffentlicht. Die Abschaltungsempfehlung deutet darauf hin, dass eine Ausnutzbarkeit vor Ort nicht ausgeschlossen wird.
Quelle: thehackernews.com · Erschienen 10. Juli 2026
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