Auf den Punkt: Google und Microsoft zogen die 1,6 Millionen Mal installierte Header-Editing-Erweiterung ModHeader zurück, nachdem Forscher eine dormante Browsing-History-Sammler-Komponente entdeckten.
Die Browser-Erweiterung ModHeader wurde nach der Entdeckung eines inaktiven Datensammlers aus Chrome und Edge entfernt. Die Komponente war zwar deaktiviert, wurde aber in der offiziellen Store-Version gefunden.
Google und Microsoft haben ModHeader, eine populäre Erweiterung zur HTTP-Header-Bearbeitung mit etwa 1,6 Millionen Installationen in Chrome und Edge, aus ihren App-Stores entfernt. Grund für den Schritt war die Entdeckung eines Datensammlers, der Browsing-Historien erfassen könnte und in der offiziellen Store-Version eingebaut war.
Die Collector-Komponente war zum Zeitpunkt der Entdeckung inaktiv. Ein leerer Erlaubnisliste (Allow-List) hielt sie ausgeschaltet. Nach bisherigem Stand gibt es keine Nachweise dafür, dass dieser Datensammler jemals tatsächlich Browsing-Domains erfasst oder versendet hat.
Der Fund unterstreicht Risiken bei der Sicherheitsprüfung von Browser-Erweiterungen, auch wenn die dormante Komponente hier zunächst keine aktive Bedrohung dargestellt zu haben scheint. CISOs sollten derartige Funde zum Anlass nehmen, ihre Extension-Inventare zu überprüfen und Nutzungsrichtlinien für Drittanwendungen zu verschärfen.
Quelle: thehackernews.com · Erschienen 13. Juli 2026
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