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Cursor unter Windows führt beliebige Binärdateien aus bösartigen Repositories aus

Auf den Punkt: Cursor führt git.exe aus dem Projektverzeichnis automatisch aus und ermöglicht damit Codeausführung mit Benutzerrechten und Zugriff auf sensible Credentials.

Cursor auf Windows lädt eine geklonte Repositories automatisch eine Datei namens git.exe aus dem Projektverzeichnis aus, ohne Bestätigung oder Warnung. Die Ausführung erfolgt mit den Berechtigungen des Benutzers und hat Zugriff auf SSH-Schlüssel und Cloud-Token.

Cursor, die beliebte IDE-Erweiterung auf Windows-Systemen, weist eine kritische Sicherheitslücke auf: Sobald ein Projekt geöffnet wird, prüft die Anwendung das Projektverzeichnis nach einer Datei namens git.exe und führt diese automatisch aus – ohne Benutzereingabe, ohne Genehmigungsdialog, ohne Warnung.

Die ausgeführte Binärdatei läuft mit den Rechten des aktuellen Benutzers und hat vollständigen Zugriff auf SSH-Schlüssel, Cloud-Token und Quellcode des Projekts. Solange das Projekt in Cursor offen bleibt, wird die Datei kontinuierlich erneut ausgeführt. Das ermöglicht Angreifern, bösartige Repositories mit einer manipulierten git.exe zu versehen und beliebigen Code auszuführen, wenn ein Entwickler das Projekt klont und in Cursor öffnet.

Diese Ausführungsmechanik stellt für Entwickler-Teams ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, insbesondere bei der Arbeit mit Repositories unbekannter Herkunft oder in Supply-Chain-Szenarien. Betroffene sollten überprüfen, ob Cursor in ihrer Infrastruktur eingesetzt wird, und in Betracht ziehen, Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren, die das Öffnen unbekannter Repositories ohne zusätzliche Validierung einschränken.


Quelle: thehackernews.com · Erschienen 15. Juli 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.7.3.

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