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IBM Semeru Runtime: Remote Code Execution via Schwachstelle

Auf den Punkt: IBM Semeru Runtime weist eine kritische Schwachstelle auf, die remote Code-Ausführung ohne Authentifizierung ermöglicht.

Eine Sicherheitslücke in IBM Semeru Runtime ermöglicht es Angreifern, beliebigen Code remote auszuführen. Die Schwachstelle betrifft mehrere Produkte, darunter die Power Hardware Management Console und IBM DB2.

IBM Semeru Runtime ist eine Java-Laufzeitumgebung, die in verschiedenen IBM-Produkten zum Einsatz kommt. Eine Schwachstelle in dieser Komponente erlaubt es unauthentifizierten, entfernten Angreifern, Code auf betroffenen Systemen auszuführen.

Betroffen sind mehrere Systeme, die Semeru nutzen, insbesondere die Power Hardware Management Console sowie IBM DB2. Die genauen Versionen und technischen Details finden sich in der offiziellen IBM-Sicherheitsmitteilung und dem CERT-Bund-Advisory.

CISOs sollten umgehend überprüfen, welche Semeru-Versionen in ihrer Umgebung im Einsatz sind, und verfügbare Sicherheitsupdates einspielen. Da die Schwachstelle remote und ohne Authentifizierung ausnutzbar ist, stellt sie ein hohes Risiko dar und sollte mit hoher Priorität behandelt werden.


Quelle: wid.cert-bund.de · Erschienen 20. Juli 2026
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