Auf den Punkt: CISA stuft eine aktiv ausgenutzte RCE-Sicherheitslücke in Langflow als kritisch ein und ordnet Patches für föderale Systeme an.
Die US-Cybersicherheitsbehörde CISA hat US-Regierungsbehörden angeordnet, eine aktiv ausgenutzte Remote-Code-Execution-Lücke im Langflow-Framework zur Entwicklung von KI-Agenten mit höchster Priorität zu patchen.
Die Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) hat am Dienstag eine Anweisung erlassen, nach der US-Regierungsbehörden eine aktiv ausgenutzte Schwachstelle in Langflow — einem visuellen Framework für die Entwicklung von KI-Agenten — mit höchster Priorität beheben müssen. Das Langflow-Framework wird verwendet, um automatisierte KI-Systeme zu konstruieren und zu verwalten.
Die RCE-Lücke (Remote Code Execution) ermöglicht es Angreifern, beliebigen Code auf betroffenen Systemen auszuführen. Da die Schwachstelle bereits aktiv im Wildnis ausgenutzt wird, stuft CISA sie als unmittelbare Bedrohung für die Bundesinfrastruktur ein.
Für Organisationen außerhalb der Bundesverwaltung bedeutet dies, dass auch private Unternehmen und Institutionen, die Langflow einsetzen, diese Lücke auf ihren Systemen identifizieren und zeitnah beheben sollten. Es empfiehlt sich, sofort zu prüfen, ob Langflow in der eigenen IT-Umgebung zum Einsatz kommt und welche Version installiert ist.
Quelle: www.bleepingcomputer.com · Erschienen 22. Juli 2026
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