Zum Inhalt springen

EU verhängt 890-Millionen-Euro-Geldbuße gegen Google wegen DMA-Verstößen

Auf den Punkt: Google muss 890 Millionen Euro Buße zahlen, weil das Unternehmen gegen EU-Regeln zum fairen Wettbewerb auf digitalen Märkten verstoßen hat.

Die Europäische Kommission hat Google wegen Verstößen gegen das Digitale-Märkte-Gesetz (DMA) mit einer Geldbuße von 890 Millionen Euro belegt. Die Verstöße betreffen die Suchmaschinendominanz und die Praktiken des Play Store.

Die Europäische Kommission hat Google am Donnerstag mit einer Geldbuße von 890 Millionen Euro belegt. Damit setzt die EU ihre Durchsetzung des Digitale-Märkte-Gesetzes (DMA) um, das 2024 in Kraft trat und fairen Wettbewerb in Online-Märkten sicherstellen soll. Die Kommission stellte fest, dass Google gegen mehrere Kernverpflichtungen des DMA verstoßen hat.

Für CDOs und Compliance-Verantwortliche bedeutet dies eine konkrete Eskalation der europäischen Regulierungsdurchsetzung. Das DMA ist kein weiches Regelwerk – die Kommission stellt die Einhaltung aktiv her und ahnt Verstöße mit hohen Geldstrafen ab. Unternehmen, die in der EU tätig sind, müssen ihre Systeme zur Einhaltung digitaler Wettbewerbsregeln als kritischen Compliance-Bereich behandeln.

Google ist damit nicht das erste Unternehmen, das DMA-Bußgelder zahlt, aber die Höhe zeigt den Durchsetzungsdruck: Die EU sieht die Untersuchung von Gatekeeper-Praktiken als prioritär an. Weitere Sanktionen gegen andere Plattformbetreiber dürften folgen. Für Organisationen mit Digital-Governance ist die Lektüre der Kommissionsentscheidung zur Identifikation vergleichbarer Risiken relevant.


Quelle: www.bleepingcomputer.com · Erschienen 23. Juli 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.7.3.

Share on: