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8.000 PCs über gefälschte Steam-Spiele mit Malware infiziert

Auf den Punkt: Etwa 8.000 PCs wurden über gefälschte Spiele auf Steam infiziert, weil Nutzer der Plattform als vertrauenswürdig gelten und ihre Kontrollen unterschätzen.

Cyberkriminelle haben über die Steam-Plattform etwa 8.000 Rechner durch versteckte Schadsoftware in nachgeahmten Spielen kompromittiert. Die gefälschten Titel wurden gezielt bewor­ben und erreichten damit ein großes Publikum.

Sicherheitsforscher haben eine koordinierte Kampagne dokumentiert, bei der Malware in täuschend echten Steam-Spielen verbreitet wurde. Die Cyberkriminellen erstellten gefälschte Versionen populärer Spiele und platzierten diese auf der Plattform. Etwa 8.000 Nutzer installieren die manipulierten Spiele.

Für CISO-Teams ist dieser Fall symptomatisch: Steam zählt zu den am stärksten vertrauten Gaming-Distributionsplattformen weltweit. Nutzer gehen davon aus, dass Inhalte von Drittanbietern auf der Plattform einer Basis-Kontrolle unterliegen. Diese Erwartung machen sich Angreifer zunutze, um die Hemmschwelle zur Installation zu senken und technische Abwehrmechanismen zu umgehen, die bei unbekannten Quellen greifen würden.

Technische Maßnahmen sollten auf Endpunktebene ansetz­en: Erhöhte Kontrolle bei der Installation von Software aus Cloud-Plattformen, Sandbox-Ausführung verdächtiger Binärdateien, und Monitoring von Prozessen, die sich aus Steam-Verzeichnissen starten. Organisationen sollten zudem Awareness-Kampagnen durch­führen, die auf die Risiken von Malware-gefälschten Spielversionen hinweisen — insbesondere bei Nutzer:innen, die private Geräte für Geschäftszwecke nutzen.


Quelle: www.heise.de · Erschienen 23. Juli 2026
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