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Azure Automation: Standardkonfiguration ermöglicht mandantenübergreifende Identitätsübernahme

Auf den Punkt: Azure Automation ermöglicht durch Standardkonfiguration mandantenübergreifende Identitätsübernahmen; Microsoft hat zusätzlich drei kritische Infrastruktur-Sicherheitslücken.

Auf der BlackHat 2026 präsentierte Sicherheitsforscher Jeffrey Schwartz eine kritische Schwachstelle in Azure Automation: Die Standard-Einstellung ermöglicht eine mandantenübergreifende Identitätsübernahme. Zusätzlich wurden drei kritische Sicherheitslücken in Microsofts Infrastruktur bekannt, unter anderem bei Bing Images.

Die auf der BlackHat 2026 vorgestellte Schwachstelle in Azure Automation betrifft die Standardkonfiguration des Dienstes. Diese erlaubt es Angreifern, über Mandantengrenzen hinweg Identitäten zu übernehmen und dadurch Zugriff auf Ressourcen anderer Azure-Tenants zu erlangen.

Parallel wurden drei zusätzliche kritische Sicherheitslücken in Microsofts Infrastruktur identifiziert. Eine dieser Lücken betrifft den Bing Images Service. Die genauen technischen Details und betroffenen Komponenten wurden von Schwartz auf der Konferenz dargelegt.

Für CISOs ist diese Kombination von Schwachstellen bedeutsam, da sie sowohl konfigurationsbedingte Risiken in Cloud-Services als auch grundlegende Infrastrukturmängel aufzeigt. Azure-Umgebungen sollten auf nicht-standardisierte Sicherheitseinstellungen in Automation-Accounts überprüft werden. Die kritischen Lücken in Bing Images deuten auf notwendige Patches bei Microsoft-Systemen hin, die zeitnah eingespielt werden sollten.


Quelle: borncity.com · Erschienen 27. Juli 2026
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