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Laundry Bear nutzt Zimbra-Exploit CVE-2025-66376 zur E-Mail-Exfiltration

Auf den Punkt: Laundry Bear nutzte CVE-2025-66376 in Zimbra, um ohne Nutzer-Interaktion auf E-Mail-Archive zuzugreifen.

Die russische Hacker-Gruppe Laundry Bear hat eine Schwachstelle in Zimbra-Installationen ausgenutzt, um E-Mails direkt zu stehlen – ohne dass Nutzer auf Links klicken oder Anhänge öffnen mussten. Ein behördliches Advisory nennt konkrete Indikatoren und Schutzmaßnahmen.

Die russische Hacker-Gruppe Laundry Bear hat eine Schwachstelle in Zimbra-Systemen exploitiert, um auf E-Mail-Archive zuzugreifen. Die Vulnerabilität CVE-2025-66376 ermöglichte den Angreifern einen direkten Zugriff auf Mailboxen, ohne dass Benutzer Opfer von Phishing-Angriffen mit bösartigen Links oder Dateien werden mussten.

Ein gemeinsames Advisory mehrerer Behörden dokumentiert die Kampagne und stellt Indikatoren für Kompromittierungen (IoCs) zur Verfügung. Die Warnung enthält konkrete technische Merkmale, die bei der Detektion von Zugriffsspuren helfen. Das Advisory adressiert direkt Sicherheitsverantwortliche und fordert zur sofortigen Überprüfung von Zimbra-Installationen auf exponierte Systeme auf.

Für CISOs bedeutet dieser Angriffsvektor eine erhöhte Dringlichkeit: Die fehlende Notwendigkeit von Nutzer-Interaktion reduziert die Wirksamkeit von Awareness-Trainings und senkt die Eintrittsbarriere für erfolgreiche Kompromittierungen. Zimbra-Administratoren sollten umgehend Patches einspielen und die bereitgestellten IoCs in ihre Sicherheits-Tools integrieren, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen.


Quelle: www.security-insider.de · Erschienen 27. Juli 2026
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