Auf den Punkt: 66 Prozent der deutschen Unternehmen haben Budgets für Cybersecurity-Schulungen erhöht und betrachten sie zunehmend als strategische statt operative Investition.
Zwei Drittel der deutschen Unternehmen haben ihre Ausgaben für Sicherheitsschulungen in den letzten zwölf Monaten erhöht. Dies zeigt eine Studie der ISC2 vor dem Hintergrund eines wachsenden Fachkräftemangels in der IT-Sicherheit.
Nach Angaben der ISC2-Studie haben 66 Prozent der befragten deutschen Unternehmen ihre Budgets für Cybersecurity-Schulungen in den vergangenen 12 Monaten angehoben. Die Erhöhungen verdeutlichen eine veränderte Sichtweise auf Personalentwicklung: Sicherheitsschulungen werden nicht länger als Kostenfaktor, sondern als strategische Investition in die Wettbewerbsfähigkeit betrachtet.
Hintergrund dieser Entwicklung ist der anhaltende Fachkräftemangel in der IT-Sicherheit. Unternehmen erkannt, dass interne Qualifizierung und Upskilling bestehender Teams oft wirtschaftlicher ist als die Rekrutierung neuer Spezialisten am angespannten Arbeitsmarkt.
Für CISOs ergibt sich daraus eine strategische Gelegenheit: Die gestiegene Budgetverfügbarkeit eröffnet Spielraum für umfassendere Trainingsprogramme, Zertifizierungen und auch für spezialisierte Schulungen in Bereichen wie Cloud-Security oder KI-Sicherheit. Gleichzeitig sollte dieser Investitionsrahmen genutzt werden, um die Nachweisbarkeit von Schulungseffekten und deren Beitrag zur Risikominderung zu dokumentieren.
Quelle: www.security-insider.de · Erschienen 28. Juli 2026
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