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Infoblox erweitert Portfolio um EASM-Lösung mit DNS-Fokus

Auf den Punkt: Infoblox positioniert sich im wachsenden EASM-Markt durch Analyse von DNS-spezifischen Risiken wie verwaisten CNAME-Records, die von Angreifern gekapert werden können.

Infoblox tritt in den Markt für External Attack Surface Management (EASM) ein und kombiniert dies mit einer neuen Supply-Chain-Intelligence-Funktion. Das Unternehmen nutzt seine DNS-Expertise, um internet-exponierte Assets zu identifizieren und Schwachstellen zu priorisieren.

Infoblox hat zwei neue Funktionen angekündigt, die sein Exposure-Management-Portfolio erweitern: ein EASM-System und Supply-Chain-Intelligence. Diese sollen Unternehmen dabei helfen, ihre internet-erreichbaren Systeme sowie die ihrer kritischen Lieferanten kontinuierlich zu überwachen und Sicherheitslücken zu priorisieren, bevor Angreifer diese ausnutzen können.

Das EASM-System unterscheidet sich durch seinen DNS-zentrierten Ansatz von etablierten Konkurrenten. Es erkennt internet-exponierte Assets ohne Software-Agenten, Anmeldedaten oder aktive Scans. Besonderheit: Das System identifiziert DNS-spezifische Probleme, die konventionelle EASM-Plattformen übersehen. Ein konkretes Beispiel sind verwaiste CNAME-Records (dangling CNAMEs) – DNS-Einträge, die keinen gültigen Zielhost mehr referenzieren und die Angreifer übernehmen können, um Phishing-Seiten zu hosten, Anmeldedaten zu stehlen oder legitime Corporate-Domains zu imitieren. Eine Early-Access-Studie mit rund 40 Organisationen ergab, dass 31 dieser Unternehmen (77 Prozent) solche Einträge aufwiesen; bei etwa einem Drittel davon waren diese problemlos übernehmbar.

Die Supply-Chain-Intelligence überwacht die internet-exponierten Assets von kritischen Lieferanten kontinuierlich. Sie erfasst Sicherheitslücken, durchgesickerte Anmeldedaten, Dark-Web-Aktivitäten und laufende Threat-Kampagnen, die Risiken über Drittanbieter-Verbindungen einschleppen könnten. Dieses Modul wird als Erweiterung der bestehenden Exposure-Management-Strategie Infoblox‘ positioniert.

Die Neuerungen adressieren einen zentralen Trend in der Cybersecurity: KI-basierte Angreifer-Reconnaissance wurde von Wochen auf Stunden komprimiert. CISOs müssen daher kontinuierliche Sichtbarkeit ihrer externen Angriffsfläche gewährleisten, um Expositionen proaktiv zu reduzieren, bevor Angreifer diese systematisch erkunden und exploitieren können.


Quelle: www.csoonline.com · Erschienen 28. Juli 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.7.3.

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