Auf den Punkt: CVE-2026-53921 (CVSS 9.8) ermöglicht unauthentifizierten Angreifern durch manipulierte DHCPv6-Pakete Stack-Buffer-Overflow im odhcpd-Daemon mit Root-Codeausführung.
OpenWrt hat Version 24.10.8 veröffentlicht, um eine kritische Stack-Overflow-Schwachstelle im DHCPv6-Stack zu beheben. Die Lücke ermöglicht unauthentifizierten Angreifern aus der Netzwerkreichweite Remote Code Execution mit Root-Rechten.
Die Schwachstelle CVE-2026-53921 mit einer CVSS-Bewertung von 9,8 betrifft den DHCPv6-Stack von OpenWrt. Ein Angreifer, der das Netzwerk erreichen kann, kann über ein speziell handwerklich erstelltes DHCPv6-Paket einen Stack-Buffer im odhcpd-Daemon überschreiben. Da DHCPv6-Dienste in OpenWrt standardmäßig aktiviert sind, ist die Angriffsoberfläche erheblich.
Die Schwachstelle ermöglicht Codeausführung mit Root-Privilegien, wodurch ein Angreifer die vollständige Kontrolle über betroffene Router übernehmen könnte. Dies gilt insbesondere für in Unternehmensumgebungen und ISP-Infrastrukturen eingesetzte OpenWrt-Instanzen, wo DHCPv6 für IPv6-Adresszuweisung erforderlich ist.
Die Behebung ist in Version 24.10.8 und höher enthalten. Administratoren sollten diese Patches unverzüglich einspielen, insbesondere für extern erreichbare oder in kritischen Netzwerksegmenten betriebene Geräte. Das Update adressiert zudem weitere remote auslösbare Flaws in anderen standardmäßig aktivierten Netzwerkdiensten.
Quelle: thehackernews.com · Erschienen 28. Juli 2026
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