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24.650 BMCs geben IPMI-Passwort-Hashes vor Login preis

Auf den Punkt: Über 24.650 öffentlich erreichbare Server-Management-Interfaces geben IPMI-Authentifizierungs-Hashes preis und sind damit anfällig für Offline-Angriffe auf Administrative-Credentials.

Sicherheitsforscher haben über 36.000 Baseboard Management Controller (BMCs) identifiziert, die das IPMI-Protokoll ins öffentliche Internet exponieren. Bei 24.650 dieser Systeme lassen sich Authentifizierungs-Hashes vor der Anmeldung auslesen.

Cybersecurity-Forscher warnen vor einer kritischen Konfigurationsschwachstelle bei Baseboard Management Controller (BMC)-Managementschnittstellen. Die Untersuchung identifizierte insgesamt 36.872 BMC-Management-Interfaces im Internet, die das Intelligent Platform Management Interface (IPMI) Protokoll öffentlich zugänglich machen. Von diesen Systemen geben 24.650 Passwort-abgeleitete Authentifizierungs-Hashes bereits vor erfolgreicher Anmeldung preis.

Für CISOs bedeutet diese Schwachstelle ein erhebliches Angriffsrisiko: Angreifer können die freigegebenen Hashes offline attackieren. Das IPMI-Protokoll wird typischerweise zur Out-of-Band-Verwaltung von Servern eingesetzt und bietet Fernzugriff auf Hardware-Management-Funktionen. Ist die IPMI-Schnittstelle exponiert und gibt Authentifizierungs-Hashes preis, ermöglicht dies Brute-Force- oder Dictionary-Angriffe gegen Server-Management-Credentials ohne Netzwerk-Segmentierung oder Zugriffskontrolle.

Empfohlen wird, IPMI-Schnittstellen nicht ins öffentliche Internet zu exponieren. Sie sollten auf private Verwaltungsnetzwerke beschränkt und durch Firewall-Regeln geschützt werden. Bestehende Deployments sollten auf IPMI-Aktivierung überprüft und, falls möglich, deaktiviert oder in logisch isolierte Management-Netzwerke verlegt werden.


Quelle: thehackernews.com · Erschienen 28. Juli 2026
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