Auf den Punkt: KI-Risiken haben Malware als Hauptbedrohung für Sicherheitsverantwortliche im DACH-Raum abgelöst, während Unternehmen auf Governance und europäische Kontrolle setzen.
38 Prozent der Sicherheitsverantwortlichen in DACH sehen KI-Risiken inzwischen als größte Cyberbedrohung an, während Malware mit nur 21 Prozent auf Platz zwei fällt. Ein aktueller Report von Arctic Wolf zeigt gleichzeitig, wie Unternehmen KI kontrolliert einsetzen wollen.
Die Wahrnehmung von Cyberrisiken in Deutschsprachigen Raum hat sich deutlich verschoben: Nach einem Report von Arctic Wolf nennen 38 Prozent der befragten Sicherheitsverantwortlichen KI-bezogene Risiken als ihre größte Herausforderung. Malware, lange Jahre Top-Concern, wird nur noch von 21 Prozent als primäre Bedrohung eingestuft.
Diese Verschiebung spiegelt die wachsende Integration von KI-Systemen in Unternehmens-Infrastrukturen und die damit verbundenen neuen Angriffsflächen wider. CISOs befassen sich zunehmend mit Fragen wie Modellvergiftung, Ausgabeverzerrung, Datenleckage durch Large Language Models und der Sicherheit von KI-Supply-Chains.
Gleichzeitig offenbaren die Umfrageergebnisse einen pragmatischen Ansatz: Unternehmen wollen KI nicht meiden, sondern kontrolliert nutzen. Sie setzen dabei auf lizenzierte und geprüfte LLMs, menschliche Überwachung der KI-Outputs und betreiben Security Operations Center (SOC) bevorzugt in Europa, um Datenschutz- und Compliance-Anforderungen erfüllen zu können. Dieser Kurs bedeutet: KI-Governance und -Monitoring werden zu Kernaufgaben von Security-Organisationen neben traditionellen Malware-Abwehrmaßnahmen.
Quelle: www.security-insider.de · Erschienen 29. Juli 2026
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