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Drei Viertel der Organisationen sehen sich für schwere Cyberangriffe unzureichend gerüstet

Auf den Punkt: Fast dreiviertel der Organisationen sind trotz vorhandener Sicherheitstechnik nicht koordiniert und transparent genug aufgestellt, um schwere Cyberanschläge effektiv abzuwehren.

Eine Studie zeigt, dass 73 Prozent der befragten Organisationen nicht ausreichend auf große Cyberanschläge vorbereitet sind – obwohl technische Infrastrukturen vorhanden sind, mangelt es an Koordination, Sichtbarkeit und Management-Alignment.

Die Untersuchung „The State of Incident Response Readiness 2026″ basiert auf einer Befragung von 600 IT-Sicherheitsentscheidern durch Vanson Bourne im Januar 2026. Sie offenbart ein grundlegendes Governance-Problem: Viele Organisationen verfügen zwar über Incident-Response-Pläne, Sicherheitstools und technische Teams, doch diese arbeiten nicht ausreichend koordiniert zusammen.

Das zentrale Defizit liegt in drei Bereichen – mangelnde organisationsweite Sicht auf Sicherheitsvorfälle, fehlende Koordination zwischen Sicherheits- und Geschäftsfunktionen sowie unzureichende Eskalationspfade zu Geschäftsführung und Vorstand. Diese Lücken führen dazu, dass selbst gut ausgestattete Sicherheitsteams bei einem echten Großangriff nicht schnell und entschieden reagieren können.

Für CISOs bedeutet dies ein strategisches Handlungsgebot: Die bloße Summe von Tools und Prozessen garantiert keine Handlungsfähigkeit im Krisenfall. Stattdessen ist eine organisationsweite Integr­ation erforderlich – von der technischen Erkennung über die operative Reaktion bis zur Geschäftskontinuität.


Quelle: thehackernews.com · Erschienen 29. Juli 2026
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