Auf den Punkt: TeamViewer-Nutzer auf macOS müssen mit der Möglichkeit rechnen, dass Angreifer ihre 2FA-Schutzmaßnahmen unter bestimmten Bedingungen umgehen und Remotezugriff erlangen können.
Eine Sicherheitslücke in TeamViewer ermöglicht unter bestimmten Bedingungen auf macOS die Umgehung der Zwei-Faktor-Authentifizierung. Angreifer können damit unbefugt Remotesessions aufbauen.
Bei TeamViewer unter macOS wurde eine Schwachstelle identifiziert, die es Angreifern unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, eine Remotesession zu etablieren, ohne die aktivierte Zwei-Faktor-Authentifizierung zu durchlaufen.
Für Sicherheitsverantwortliche ist dies ein kritischer Aspekt bei der Bewertung von TeamViewers Einsatz im eigenen Unternehmen, insbesondere wenn macOS-Systeme zur Verwaltung von Unternehmensinfrastruktur oder als Endpunkte in der IT-Umgebung genutzt werden. Die Lücke hebt Risiken bei der Annahme hervor, dass Multi-Faktor-Authentifizierung absolute Sicherheit bietet, solange nicht alle Betriebssysteme mit gleichem Sicherheitsniveau implementiert sind.
CISOs sollten zunächst prüfen, welche macOS-basierten Systeme TeamViewer nutzen und wie kritisch deren Zugang ist. Abhängig von der verfügbaren Patch-Information und der Häufigkeit solcher Bedingungen ist zu erwägen, die Nutzung zu restringieren oder auf alternative Remote-Management-Lösungen auszuweichen, bis eine Korrektur verfügbar ist.
Quelle: www.heise.de · Erschienen 29. Juli 2026
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