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Amazon attestiert npm-Paket-Hijacking von Debug und Chalk Nordkorea zu

Auf den Punkt: Die Übernahme zweier weit verbreiteter npm-Pakete mit zusammen über 2 Milliarden wöchentlichen Downloads wird nordkoreanischen Hackern zugerechnet.

Amazon hat die Übernahme der npm-Pakete Debug und Chalk im September 2025 der nordkoreanischen Hackergruppe Sapphire Sleet zugeordnet. Zehn Monate lang galt der Vorfall öffentlich als Kryptowallet-Diebstahl durch einen Phishing-Angriff auf einen Package-Maintainer.

Im September 2025 wurde der npm-Paket-Maintainer über eine gefälschte npm-Domain zum Phishing verleitet. Nach erfolgreicher Kompromittierung wurden wallet-drainende Skripte in mindestens 18 Pakete eingespielt, die zusammen über 2 Milliarden wöchentliche Downloads verzeichneten.

Die initiale Analyse durch Aikido und Wiz hatte den Incident zuerst als reinen Kryptowallet-Diebstahl dokumentiert und keine Attribution vorgenommen. Erst Amazons retrospektive Untersuchung ordnete den Vorfall der nordkoreanischen Gruppe Sapphire Sleet zu.

Die zehnmonatige Verzögerung bei der Attribution zeigt das typische Muster von Supply-Chain-Angriffen auf Open-Source-Ökosysteme: Durch die massive Reichweite über Millionen abhängiger Projekte bleibt die wahre Herkunft des Schadenscodes initial unklar. CISOs sollten package-Lock-Dateien und Provenance-Attestationen für kritische Dependencies erneut überprüfen.


Quelle: thehackernews.com · Erschienen 30. Juli 2026
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