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SilverFox nutzt BYOVD-Technik gegen japanischen Industriehersteller

Auf den Punkt: SilverFox setzt neu entdeckte vulnerable Driver in BYOVD-Angriffen ein, um persistent in Industrienetzwerke einzudringen.

Die chinesische Cybercrime-Gruppe SilverFox hat eine japanische Industrieorganisation mit einer Kette aus drei anfälligen Treibern angegriffen, um das Remote-Access-Trojaner ValleyRAT (auch Winos 4.0) einzuschleusen.

Die chinesische Cybercrime-Gruppe SilverFox kombiniert in ihrer aktuellen Kampagne bislang unbekannte anfällige Treiber mit der BYOVD-Technik (Bring Your Own Vulnerable Driver). Das Angriffskonzept missbraucht legitime, aber sicherheitslückenbehaftete Kernel-Treiber zur Privilege Escalation und zur Umgehung von Sicherheitsmechanismen.

Das Ziel der Attacke war eine japanische Organisationen im Industriemanufakturing-Sektor. Mit dieser Mehrschritt-Attacke gelang es SilverFox, den Remote-Access-Trojaner ValleyRAT (auch bekannt als Winos 4.0) auf den Systemen der Zielorganisation zu platzieren. ValleyRAT bietet Angreifern umfassende Fernzugriffsfähigkeiten und persistente Kontrolle über befallene Systeme.

Für CISOs und Security-Teams bedeutet diese Kampagne eine konkrete Eskalation der Bedrohungslage: BYOVD-Angriffe umgehen traditionelle Treiber-Signatur-Kontrollen und sind schwerer zu detektieren als auf Malware beruhende Techniken. Die Attacke demonstriert, dass auch japanische Industrieunternehmen im Zielspektrum etablierter chinesischer Cybercrime-Gruppen stehen. Organisationen müssen ihre Sichtbarkeit auf Kernel-Ebene erhöhen und verdächtige Treiberladeaktivitäten überwachen.


Quelle: thehackernews.com · Erschienen 30. Juli 2026
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