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Sweet Security erweitert Runtime-Enforcement um autonome Blockierung von KI-Agenten

Auf den Punkt: Sweet Security blockiert unauthorized Agent-Aktionen in Echtzeit statt sie erst nachgelagert zu detektieren – und bricht dabei Production-Systeme nicht auf.

Sweet Security hat Agentic AI Blocking angekündigt – eine Technologie, die abweichendes Verhalten von KI-Agenten zur Laufzeit stoppt, bevor Schaden entsteht. Das Unternehmen adressiert damit ein Kernrisiko der Enterprise-KI: Agenten, die Daten unsanktioniert zugreifen oder aufgrund von Prompt Injections manipuliert werden.

Das Unternehmen Sweet Security, gegründet 2023 und finanziert mit 120 Millionen Dollar von Evolution Equity Partners, Munich Re Ventures und weiteren Investoren, erweitert seine Runtime-Enforcement-Plattform für Cloud und KI-Systeme. Die neue Fähigkeit Agentic AI Blocking verhindert zur Laufzeit, dass KI-Agenten unbefugte Aktionen durchführen – etwa unauthorized Tool-Aufrufe beenden, das Exfiltration von Secrets oder personenbezogenen Daten blockieren oder Prompt-Injection-Attacken unterbrechen, bevor diese den Agenten vom Kurs abbringen.

Nach Angaben von Sweet sind bereits 80 Prozent der Unternehmen weltweit KI-Unternehmen. Diese setzen Agenten ein, die Identitäten annehmen und eigenständig auf Daten zugreifen – ohne dass systematisch verifiziert wird, ob ihr tatsächliches Verhalten dem intendierten entspricht. Traditionelle Sicherheitstools detektieren und alarmieren erst im Nachhinein. Sweet dagegen setzt auf präventive Blockierung in dem Moment, in dem ein Agent eine unerlaubte Aktion ausführt – damit wird die Phase zwischen Intent und Schadenseintritt praktisch eliminiert.

Die technische Grundlage bildet die Sweet Learning Loop, eine kontinuierliche Analyse von über einer Milliarde täglicher Runtime-Events. Das System lernt dabei, welches Verhalten jede Anwendung und jeder Agent beabsichtigt ausführen soll, und erzwingt das Prinzip „tue exakt das, was dein Urheber intendiert hat, und nichts mehr“. Dieser Ansatz ermöglicht es, durchzusetzen ohne Live-Produktionssysteme zu beeinträchtigen.

Niv Sharoni, CTO bei Zoomd, wo Sweet Zehntausende Cloud-Anwendungen schützt, beschreibt den Unterschied: Während die meisten Tools schädliches Verhalten erst in Nachbesprechungen sichtbar machen, wird es bei Sweet in der Laufzeit blockiert, sobald es auftritt. Das unterscheidet Risikomonitoring von tatsächlicher Risikobeseitigung. Branchenanalysten erwarten inzwischen, dass Gewinner im Bereich Agent-Security diejenigen Produkte sind, die abweichendes Verhalten automatisiert verhindern, statt nur weitere Dashboards und Alerts zu erzeugen.


Quelle: www.csoonline.com · Erschienen 29. Juli 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.7.3.

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