Auf den Punkt: Ein Konto mit festen Zugangsdaten in Cisco-Firewall-Verwaltungssoftware wird aktiv ausgenutzt; Cisco-Update steht zur Verfügung.
In der Verwaltungssoftware von Cisco-Firewalls existiert ein Konto mit fest vorgegebenen Anmeldedaten (CVE-2026-20316), das bereits von Angreifern entdeckt und ausgenutzt wird. Cisco hat ein Update veröffentlicht, doch die Lücke ermöglicht unbefugten administrativen Zugriff.
In der Verwaltungssoftware von Cisco-Firewalls wurde eine Authentifizierungslücke identifiziert: Ein hardcodiertes Benutzerkonto mit fest vorgegebenen Zugangsdaten erlaubt es Angreifern, sich administrative Rechte zu verschaffen. Die Schwachstelle wurde unter CVE-2026-20316 registriert.
Für CISOs stellt dies ein kritisches Risiko dar, da ein Angreifer mit administrativen Anmeldedaten die Firewall-Konfiguration ändern, den Datenverkehr überwachen oder Regeln zur Umgehung von Sicherheitsmaßnahmen implementieren kann. Das Konto lässt sich nicht deaktivieren, solange die Firewall-Verwaltung über diesen Standard-Zugang läuft.
Cisco hat ein Update bereitgestellt, das die Lücke schließt. Organisationen sollten die Verwaltungsoberflächen ihrer Cisco-Firewalls umgehend überprüfen, die betroffene Softwareversion identifizieren und das Patch einspielen. Ergänzend empfiehlt sich eine Netzwerk-Segmentierung, die Verwaltungszugriffe nur von kontrollierten Quellen erlaubt.
Quelle: borncity.com · Erschienen 30. Juli 2026
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