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Fast 800 bösartige npm-Pakete verbreiten plattformübergreifenden RAT und Infostealer

Auf den Punkt: Eine Kampagne mit fast 800 bösartigen npm-Paketen liefert plattformübergreifend einen RAT- und Infostealer-Payload für Windows, macOS und Linux aus.

Sicherheitsforscher haben eine Kampagne mit knapp 800 bösartigen npm-Paketen identifiziert, die Schadsoftware für Windows, macOS und Linux ausliefern. Betroffen sind Entwicklungsumgebungen, in denen die Pakete unbemerkt als Abhängigkeiten eingebunden werden.

Der Forscher Paul von OpenSourceMalware hat einen Cluster von fast 800 bösartigen Paketen im npm-Registry entdeckt. Die Pakete tragen nach seiner Einschätzung Namen, die entweder KI-generiert wirken („AI slop squatted“) oder durch zufällig erzeugtes Typosquatting entstanden sind – also bewusst Tippfehlern gängiger Paketnamen nachempfunden wurden, um Entwickler zur versehentlichen Installation zu bewegen. Trotz unterschiedlicher Benennung liefern alle untersuchten Pakete denselben Payload aus: eine Kombination aus Remote Access Trojan (RAT) und Infostealer, die plattformübergreifend auf Windows-, Mac- und Linux-Systemen funktioniert.

Für Sicherheitsverantwortliche ist die Größenordnung der Kampagne relevant: Fast 800 Pakete deuten auf eine automatisierte, skalierbare Vorgehensweise hin, die klassische manuelle Kuratierung von Supply-Chain-Risiken erschwert. Da die Schadsoftware sowohl Fernzugriffsfunktionen als auch Datendiebstahl-Fähigkeiten kombiniert, reicht eine einzelne unbedachte Installation eines Entwicklers potenziell aus, um Zugangsdaten, Session-Token oder andere sensible Informationen aus Entwicklungsumgebungen abzugreifen und dem Angreifer dauerhaften Zugriff auf betroffene Systeme zu verschaffen.

Unternehmen, die npm als Teil ihrer Software-Lieferkette einsetzen, sollten automatisierte Scans von Abhängigkeiten vor der Installation etablieren, insbesondere auf ungewöhnliche oder erst kürzlich veröffentlichte Pakete achten und interne Richtlinien für die Nutzung von Drittanbieter-Paketen durchsetzen. Die Analyse der konkreten Paketnamen und technischen Details der Malware-Payload liegt aktuell primär bei OpenSourceMalware und weiteren Sicherheitsforschern, eine vollständige Namensliste der betroffenen Pakete wurde in der Originalmeldung nicht mitgeteilt.


Quelle: thehackernews.com · Erschienen 7. August 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.8.3.

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