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Check Point rüstet Firewalls mit KI-Schutzfunktionen nach

Auf den Punkt: Check Point ergänzt die Firewall Software Release R82.20 um eine AI Network Firewall, die KI-Nutzung, MCP-Kommunikation und Prompt-Injektionen an bestehenden Netzwerk-Kontrollpunkten erkennt.

Check Point hat mit der Firewall Software Release R82.20 eine AI Network Firewall vorgestellt, die KI-Nutzung, MCP-Kommunikation und Prompt-Injektionen an bestehenden Kontrollpunkten erkennt und steuert. Damit lässt sich KI-Sicherheit ohne zusätzliche Infrastruktur in vorhandene Netzwerkarchitekturen integrieren.

Check Point erweitert die Firewall Software Release R82.20 um eine Funktion namens AI Network Firewall. Sie ist darauf ausgelegt, KI-bezogenen Datenverkehr direkt an den bestehenden Kontrollpunkten eines Netzwerks zu identifizieren und zu kontrollieren – ohne dass zusätzliche Hardware oder separate Sicherheitsschichten erforderlich sind. Erkannt werden sollen dabei drei Bereiche: die generelle Nutzung von KI-Diensten im Netzwerk, die Kommunikation über das Model Context Protocol (MCP) sowie Prompt-Injection-Angriffe, bei denen Eingaben manipuliert werden, um KI-Modelle zu unerwünschtem Verhalten zu bewegen.

Für CISOs entsteht damit ein Ansatzpunkt, um den zunehmenden Einsatz von KI-Anwendungen und -Agenten im Unternehmensnetzwerk sichtbar zu machen und zu regulieren, ohne die bestehende Sicherheitsarchitektur grundlegend umzubauen. Insbesondere die MCP-Erkennung ist relevant, da dieses Protokoll zunehmend zur Anbindung von KI-Agenten an interne Systeme und Datenquellen genutzt wird und damit neue Angriffsflächen eröffnet, die klassische Firewalls bislang nicht adressieren. Prompt-Injection gilt als eine der praxisrelevantesten Angriffstechniken gegen produktiv eingesetzte KI-Systeme, da sie direkt auf Schwachstellen in der Verarbeitung natürlicher Sprache abzielt.

Für die Bewertung im eigenen Umfeld ist relevant, dass die Funktion in eine bestehende Produktlinie integriert wird und somit für Bestandskunden von Check Point mit vertretbarem Aufwand nutzbar sein dürfte. Wie die Erkennung von Prompt-Injektionen technisch im Detail erfolgt und mit welcher Erkennungsrate zu rechnen ist, geht aus der Ankündigung nicht hervor. CISOs sollten vor einem Rollout prüfen, welche KI-Dienste und MCP-Verbindungen im eigenen Netz bereits im Einsatz sind, um die neue Funktion gezielt zu konfigurieren.


Quelle: www.security-insider.de · Erschienen 19. August 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.8.3.

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