Auf den Punkt: Claude Code v0.2.30 speichert API-Schlüssel auf macOS jetzt im Keychain statt in Klartext-Konfigurationsdateien und behebt einen Fehler bei Slash-Befehlen.
Anthropic hat mit Version 0.2.30 von Claude Code die Speicherung von API-Schlüsseln auf macOS umgestellt und einen Terminal-Bug behoben. Die Änderung betrifft vor allem Sicherheit und Zuverlässigkeit im täglichen Einsatz.
Das Changelog zu Claude Code v0.2.30 nennt drei Änderungen: Ein neues ANSI-Farbschema verbessert die Darstellung in Terminalumgebungen, ein macOS-spezifischer Fehler bei der Übermittlung von Slash-Befehlen wurde behoben, und API-Schlüssel werden auf macOS nun im Keychain statt in lokalen Konfigurationsdateien gespeichert.
Die Verlagerung der Schlüsselverwaltung in den macOS Keychain ist die praktisch relevanteste Änderung dieses Updates. Bisher lagen API-Schlüssel in lokalen Konfigurationsdateien, was bei unzureichend abgesicherten Systemen ein Risiko für unautorisierten Zugriff darstellte. Mit der Keychain-Integration übernimmt das Betriebssystem die verschlüsselte Verwaltung der Anmeldedaten, was dem Prinzip entspricht, sensible Credentials nicht im Klartext auf der Festplatte zu halten.
Für Teams, die Claude Code in Unternehmensumgebungen einsetzen, reduziert dies die Angriffsfläche bei kompromittierten Endgeräten, da ein Zugriff auf Konfigurationsdateien allein nicht mehr ausreicht, um an den API-Schlüssel zu gelangen. Der behobene macOS-Fehler bei Slash-Befehlen betrifft die Zuverlässigkeit von Workflow-Automatisierungen, die auf diese Befehle angewiesen sind.
Praktiker, die Claude Code auf macOS nutzen, sollten nach dem Update prüfen, ob bestehende API-Schlüssel korrekt in den Keychain migriert wurden, und alte Klartext-Einträge in Konfigurationsdateien bei Bedarf manuell entfernen.
Quelle: github.com · Erschienen 17. Mai 2026
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