Auf den Punkt: Lockdown Mode schränkt ChatGPT-Funktionen ein, um Datenabfluss durch Prompt Injection zu verhindern und wird für alle Nutzertypen schrittweise ausgerollt.
OpenAI rollt einen neuen Lockdown Mode für ChatGPT aus, der das Risiko von Datenabfluss durch Prompt-Injection-Attacken reduzieren soll. Das Feature richtet sich an Personen und Organisationen, die mit sensiblen Daten arbeiten.
OpenAI hat mit der Ausrollung eines neuen Lockdown Mode für ChatGPT begonnen. Das Feature steht für anspruchsberechtigte Personen-Konten zur Verfügung und adressiert ein konkretes Sicherheitsrisiko: Datenabfluss durch Prompt-Injection-Attacken. Diese Angriffsmethode nutzt manipulierte Eingabeaufforderungen, um KI-Modelle dazu zu bringen, unbeabsichtigt sensible Informationen preiszugeben.
Der Lockdown Mode ist primär für Nutzer und Organisationen konzipiert, die mit vertraulichen Daten arbeiten und strengere Schutzgarantien benötigen. Die Implementierung basiert darauf, bestimmte ChatGPT-Funktionen zu beschränken, die als Vektor für Datenabfluss fungieren könnten – etwa die Fähigkeit, Dateien zu verarbeiten oder mit externen APIs zu interagieren. Damit sollen potenzielle Angriffsvektoren minimiert werden, die Angreifer nutzen könnten, um klassifizierte oder vertrauliche Informationen zu extrahieren.
Für CISOs bedeutet dies einen zusätzlichen Kontrollmechanismus bei der Integration von ChatGPT-Diensten in sensitive Umgebungen. Der Lockdown Mode ist Nutzern mit den Account-Typen Free, Go, Plus und Pro verfügbar und wird schrittweise ausgerollt. Organisationen sollten prüfen, ob und wie das Feature in ihre bestehenden Datenschutz- und Sicherheitsrichtlinien passt.
Quelle: thehackernews.com · Erschienen 6. Juni 2026
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