Auf den Punkt: Microsoft sperrte 73 infizierte GitHub-Repositories nach dem Miasma-Lieferkettenangriff in unter zwei Minuten.
Ein Lieferkettenangriff unter der Bezeichnung Miasma führte zur Infektion von Microsoft-Repositories auf GitHub. Microsoft deaktivierte 73 kompromittierte Repositories innerhalb von 105 Sekunden.
Der Miasma-Lieferkettenangriff richtete sich gegen GitHub-Repositories und führte zur Infektion von Azure-bezogenen Repositories des Unternehmens Microsoft. Die betroffenen Konten wurden mit dem Hinweis auf Malwareverbreitung gesperrt.
Microsoft reagierte mit einer Sperrung von 73 infizierten Repositories. Diese Deaktivierung erfolgte in einem Zeitfenster von 105 Sekunden, was auf automatisierte Erkennungs- und Reaktionsmechanismen hindeutet.
Der Vorfall unterstreicht die Anfälligkeit von Entwickler-Plattformen für gezielte Lieferkettenangriffe, bei denen Angreifer über öffentliche Code-Repositories Malware in die Softwareentwicklung einschleusen. Für CTOs bedeutet dies eine verstärkte Notwendigkeit, Code-Repository-Zugriffe zu überwachen, Dependency-Scanning zu implementieren und Zugriffsbeschränkungen für kritische Repositories zu erhöhen.
Quelle: borncity.com · Erschienen 6. Juni 2026
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