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KI-Implementierung ohne Strategie und Governance bleibt isoliert

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Auf den Punkt: KI-Projekte scheitern häufig an fehlender Strategie und Governance; erfolgreich sind sie nur bei systematischer Integration in Geschätziele und aktiver Einbeziehung der Mitarbeiter:innen.

Viele Unternehmen nutzen KI-Tools punktuell, ohne sie in eine übergeordnete Strategie einzubetten. Paul Haberfellner, Managing Director und Co-Founder von Nagarro Austria, betont, dass Governance, klare Rahmenvorgaben und systematische Begleitung notwendig sind, um das tatsächliche Potenzial zu realisieren.

Unternehmen experimentieren derzeit vielfach mit KI-Lösungen, ohne dabei strategische oder organisatorische Vorgaben zu setzen. Solche isolierten Implementierungen führen zu Point Solutions – technisch funktionierende Einzellösungen, die weder skalieren noch sich untereinander ergänzen.

Haberfellner weist darauf hin, dass eine erfolgreiche KI-Initiative drei Säulen benötigt: erstens eine explizite KI-Strategie, die Anwendungsfälle priorisiert und mit Geschäftszielen verknüpft; zweitens ein Governance-Modell, das Risiken, Datenschutz und ethische Fragen regelt; drittens strukturierte Begleitung bei der Umsetzung, um Mitarbeiter:innen nicht allein zu lassen.

Ein häufiger Fehler besteht darin, KI primär als technisches Problem zu betrachten. Tatsächlich ist die menschliche Dimension entscheidend: Akzeptanz, Schulung und neue Arbeitsprozesse müssen parallel zur technologischen Einführung entwickelt werden. Nur so entstehen nachhaltige Effekte statt kurzfristiger Experimente.


Quelle: itwelt.at · Erschienen 12. Juni 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.6.5.

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