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Chrome-Update behebt 79 Sicherheitslücken, 14 davon kritisch

Auf den Punkt: Google schließt mit dem wöchentlichen Chrome-Update 79 Sicherheitslücken, davon 14 kritisch, ohne Hinweise auf aktive Ausnutzung.

Google hat sein wöchentliches Chrome-Update veröffentlicht und damit insgesamt 79 Sicherheitslücken geschlossen. 14 davon stuft der Hersteller als kritisch ein.

Google veröffentlichte das Update am Mittwoch und listet in den Release-Notes wie üblich die betroffenen Komponenten sowie den Schweregrad jeder einzelnen Schwachstelle auf. Detaillierte technische Beschreibungen liefert der Hersteller nicht, jedoch lassen sich derartige Schwachstellen in der Regel über präparierte oder gefälschte Websites ausnutzen. Kritische und hochriskante Lücken ermöglichen typischerweise die Ausführung von Schadcode, das Verlassen der Sandbox oder den Zugriff auf sensible Daten.

Von den 14 kritischen Schwachstellen entfallen acht auf Use-After-Free-Fehler, bei denen nach der Freigabe eines Speicherbereichs weiterhin darauf zugegriffen wird – ein klassisches Einfallstor für Code-Ausführung. Hinzu kommen zwei Integer-Überläufe, ein heapbasierter Pufferüberlauf, eine unzureichende Validierung nicht vertrauenswürdiger Eingaben, ein Problem mit der Objekt-Lebensdauer sowie eine Race Condition in der Payments-Komponente, die für Autofill sowie die Speicherung von Google-Pay-Daten inklusive zugehöriger Kreditkarteninformationen zuständig ist.

Zusätzlich zu den kritischen Lücken stuft Google 37 Schwachstellen als „hoch“ und 28 als „mittel“ ein. Hinweise auf eine aktive Ausnutzung in freier Wildbahn liegen laut Google für keine der Lücken vor.

Für Praktiker gilt: Das Update sollte zeitnah eingespielt werden, insbesondere wegen der Payments-bezogenen Race Condition, die potenziell Kreditkartendaten betrifft. Chrome aktualisiert sich in der Regel automatisch; ein manueller Check über „Einstellungen > Über Chrome“ stellt sicher, dass die aktuelle Version installiert ist.


Quelle: www.heise.de · Erschienen 15. Mai 2026
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