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Kritische Cisco-Lücke in Catalyst SD-WAN Controller wird aktiv angegriffen

Auf den Punkt: Cisco patcht eine mit CVSS 10.0 bewertete, aktiv ausgenutzte Authentifizierungslücke (CVE-2026-20182) im Catalyst SD-WAN Controller, die Administratoren umgehend schließen sollten.

Cisco warnt vor aktiven Angriffen auf eine Schwachstelle im Authentifizierungsmechanismus des Catalyst SD-WAN Controllers. Sicherheitspatches stehen bereit und sollten umgehend eingespielt werden.

Ein Fehler im Peering-Authentifizierungsprozess des Cisco Catalyst SD-WAN Controllers ermöglicht es Angreifern, die Anmeldung zu umgehen und sich unbefugten Zugriff auf betroffene Systeme zu verschaffen. Cisco stuft die Schwachstelle mit der Kennung CVE-2026-20182 als kritisch ein und vergibt den maximalen CVSS-Wert von 10 von 10. Laut Herstellerwarnung nutzen Fernangreifer derzeit präparierte Anfragen, um den Authentifizierungsmechanismus zu umgehen.

Betroffen ist der Cisco Catalyst SD-WAN Controller, mit dem Administratoren zentrale Netzwerkprozesse verwalten und überwachen. Ein erfolgreicher Angriff verschafft Angreifern Zugriff auf die Steuerungsebene der SD-WAN-Infrastruktur – ein Einfallstor mit erheblicher Tragweite, da über den Controller weitreichende Konfigurationen und Datenflüsse innerhalb des gesamten SD-WAN-Netzwerks gesteuert werden.

Cisco hat Sicherheitspatches veröffentlicht, die die Lücke schließen. Da Angreifer die Schwachstelle bereits aktiv ausnutzen, sollten Administratoren die Updates ohne Verzögerung einspielen. Wer den Catalyst SD-WAN Controller im Einsatz hat, sollte zusätzlich prüfen, ob bereits Kompromittierungsindikatoren vorliegen, etwa ungewöhnliche Zugriffsversuche oder Konfigurationsänderungen, die nicht auf reguläre Verwaltungstätigkeiten zurückgehen.


Quelle: www.heise.de · Erschienen 15. Mai 2026
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