Auf den Punkt: Device-Code-Phishing umgeht MFA durch Ausnutzung von Benutzerverhalten statt Passwortdiebstahl; Behavioral AI ermöglicht schnellere Detektion und Automatisierung der Abwehr.
Moderne Phishing-Angriffe wie Device-Code-Phishing können MFA-Schutzmaßnahmen aushebeln und Angreifern Zugriff auf Unternehmenskonten verschaffen, ohne Passwörter zu stehlen. Ein Webinar zeigt, wie Behavioral AI Security-Teams beim schnelleren Erkennen kompromittierter Konten und der Automatisierung von Reaktionsmaßnahmen unterstützen kann.
Aktuelle Phishing-Kampagnen konzentrieren sich zunehmend darauf, Multi-Faktor-Authentifizierung zu umgehen. Device-Code-Phishing ist ein Angriffsvektор, bei dem Angreifer Nutzer dazu bringen, Geräte-Authentifizierungscodes einzugeben, die der Angreifer bereits für ein Konto registriert hat. Dies ermöglicht Kontozugriff ohne Passwortdiebstahl und untergräbt damit die Effektivität klassischer MFA-Implementierungen.
Für CISOs ist dies ein kritisches Erkenntnisproblem: Herkömmliche sicherheitsbasierte Kontrollen (Passwort + MFA-Token) reichen nicht aus. Ein Webinar adressiert, wie Behavioral-AI-Systeme das Verhalten von Benutzerkonten analysieren können – etwa ungewöhnliche Login-Zeiten, Gerätewechsel oder Zugriffsmuster – um Kompromittierungen schneller zu erkennen, als traditionelle regelbasierte Systeme das tun.
Automatisierte Response-Workflows sind der Implementierungsaspekt: Statt manueller Eskalation können AI-Systeme verdächtige Aktivitäten in Echtzeit flaggen, Sitzungen blockieren oder Konten temporär sperren, bevor größerer Schaden entsteht. Das Webinar richtet sich an Security-Teams, die ihre Incident-Response-Fähigkeiten modernisieren und die Erkennung kompromittierter Identitäten beschleunigen müssen.
Quelle: www.bleepingcomputer.com · Erschienen 19. Juni 2026
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