Eine offene Python-HTTP-Server-Instanz mit aktiviertem Verzeichnislisting offenbarte das Phishing-Toolkit eines Angreifers und ermöglichte die Aufdeckung von insgesamt drei Evilginx-Kampagnen gegen Microsoft 365.
Bedrohungsakteure O-UNC-066 nutzen Social Engineering und ein gesteuertes Phishing-Kit, um Zugriff auf Microsoft-365-Konten über die Entra-Passkey-Enrollment zu erlangen und anschließend Datenerpressung durchzuführen.
Forg365 demokratisiert Phishing-Angriffe auf Microsoft 365 durch ein KI-gestütztes Service-Modell, das AiTM-Techniken mit automatisierter Lure-Generierung kombiniert.
Ghost-Phishing-Techniken verstecken Schadseiten in der Verschlüsselung, bis sie im Browser dekodiert werden, und umgehen damit traditionelle E-Mail-Security-Kontrollen.
Eine Phishing-Kampagne missbraucht gefälschte Jobinterviews von über 30 Markenunternehmen, um Zugang zu Google-Accounts von Marketing-Fachleuten zu erlangen.
Drei von vier mobilen Betrugsversuche in Deutschland sind Social-Engineering-Angriffe, die auf psychologische Drucksituationen setzen, nicht auf technische Exploits.
Durch Browser-Berechtigungen lassen sich sensible Daten auf Geräten ohne technische Vorkenntnisse oder Malware-Installation verschlüsseln und erpressen.
Phishing-Angreifer nutzen User-Agent-Daten zur Geräteerkennung und passen Schadcode-Lieferung an das Betriebssystem des Opfers an, um Infektionsquoten zu maximieren.
Traditionelle E-Mail-Filter scheitern an modernen Angriffen, die legitime Identitäten missbrauchen; verhaltensbasierte KI kann durch Anomalieerkennung und Automatisierung Abhilfe schaffen.
Große Sprachmodelle halluzinieren regelmäßig nicht existierende Webadressen, die Angreifer preemptiv registrieren und mit Phishing-Seiten missbrauchen. Palo Alto Networks Unit 42 dokumentiert das Phänomen „Phantom Squatting“ erstmals in der Praxis.
Attacken auf beliebte KI-Marken exploitieren das schnelle Vertrauen von Mitarbeitern in neue Produktivitätstools und schaffen einen Governance-Blindfleck im Browser-Extension-Management.
Von der Phishing-Mail zur Systemkompromittierung dauert es mit modernen Angriffstechniken etwa fünf Minuten, wobei selbst Multi-Faktor-Authentifizierung durch Session-Abfang umgangen wird.