CISA dokumentiert vier in der Praxis aktiv ausgenutzte Sicherheitslücken in verbreiteter Enterprise-Software, darunter ein kritisches Path-Traversal-Problem in Adobe ColdFusion mit maximaler CVSS-Bewertung.
KI-Modelle beschleunigen autonome Angriffskettenausführung so stark, dass klassisches Patch-Management allein nicht mehr als ausreichender Schutz taugt.
FortiBleed-Akteure monetarisieren ihren Zugriff auf Fortinet-Firewalls durch Kooperation mit Inc und Lynx Ransomware-Gruppen und setzen dabei auch Zero-Day-Exploits gegen Nextcloud ein.
26 funktionierende Zero-Day-Exploits sind öffentlich auf Github verfügbar und werden kontinuierlich ergänzt, was sofortige Exposition für verwundbare Systeme bedeutet.
Eine aktiv ausgenutzete XSS-Schwachstelle in Exchange OWA wird für aktuelle Versionen gepatcht, bleibt aber für Exchange 2016/2019 ohne kostenpflichtiges Extended Support nicht behoben.
Der GreatXML-Exploit soll BitLocker-Verschlüsselung auf der WinRE-Partition umgehen, lässt sich aber nach aktuellem Stand unter Windows 11 nicht wie beschrieben reproduzieren.
Der Exploit GreatXML nutzt eine Sicherheitslücke in Microsofts Offline-Scan-Funktion aus, um BitLocker zu umgehen und bei erfolgtem Offline-Scan des Defenders vom Wiederherstellungsmodus aus auf verschlüsselte Laufwerke zuzugreifen.
Eine unkorrekte Authentifizierung in Oracle PeopleSoft Enterprise PeopleTools (CVE-2026-35273, CVSS 9.8) ermöglichte Fernzugriff ohne Authentisierung und betraf Versionen 8.61 und 8.62.
Oracle hat eine kritische Schwachstelle in der PeopleSoft Suite (CVE-2026-35273) gepatcht, die unauthentifizierte Remote-Code-Ausführung ermöglicht und bereits in gezielten Datendiebstahl-Kampagnen der Gruppe ShinyHunter ausgenutzt wird.
Von 206 behobenen Lücken sind 39 kritisch eingestuft, darunter 56 Remote-Code-Execution- und 63 Privilege-Escalation-Fehler, mit drei öffentlich offengelegten Zero-Days.