Auf den Punkt: Neue KI-Modelle von Anthropic und OpenAI besitzen revolutionäre Hacking-Fähigkeiten, die alle Sicherheitserwartungen übertreffen. Experten warnen vor massiven Gefahren für globale Infrastrukturen und nationale Sicherheit.
Anthropic und OpenAI präsentieren KI-Modelle mit beispiellosen Hacking-Fähigkeiten. Sicherheitsexperten warnen vor drastischen Konsequenzen für globale Infrastrukturen, während Regierungsbehörden verzweifelt um Zugang kämpfen.
Die neuesten Künstliche-Intelligenz-Modelle Anthropics – Claude Mythos – und OpenAIs – GPT-5.5 – haben in diesem Monat intensive Aufmerksamkeit erregt. Das Unternehmen Palo Alto Networks bestätigt: Diese Systeme sind noch leistungsfähiger als erwartet. Lee Klarich, Chief Product Officer bei Palo Alto Networks, beschreibt Mythos als absoluten „Game-Changer“ für die Cybersicherheit.
Anthropic gab bekannt, dass Mythos bereits Tausende kritischer Sicherheitslücken identifiziert hat – in allen großen Betriebssystemen und Webbrowsern. Die Befürchtung ist groß: Geraten solche Werkzeuge in falsche Hände, könnte dies katastrophale Folgen für Wirtschaft, öffentliche Sicherheit und nationale Sicherheit haben.
Neun führende Cybersicherheits-Experten berichten übereinstimmend: Die Entwicklung dieser KI-Systeme verläuft schneller als antizipiert. Isaac Evans von Semgrep berichtet, dass Mythos ihre Erwartungen übertroffen hat – besonders bei der Generierung von Exploits. Jonathan Trull von Qualys beschreibt GPT-5.5 als fähig, „das leisten zu können, was ein hochqualifizierter App-Security-Engineer leistet“.
Einige Experten vergleichen die Bedrohung mit dem SolarWinds-Hack von 2020, der über 18.000 Organisationen weltweit beeinträchtigte. Mythos soll beispielsweise Apples MacOS-Sicherheit in wenigen Tagen umgehen können – etwas, das lange als besonders schwierig galt.
Regierungsbehörden, Banken und Aufsichtsbehörden drängen nun verstärkt auf Zugang zu diesen Modellen, um ihre Netzwerke zu schützen, bevor Gegner diese Technologie für Cyberangriffe missbrauchen.