Auf den Punkt: Path-Traversal-Lücke CVE-2026-5027 in Langflow wird aktiv zur Einschleusung beliebiger Dateien auf ungeschützten Servern missbraucht.
Die KI-Entwicklungsplattform Langflow wird derzeit in Angriffen exploitiert. Die Sicherheitslücke CVE-2026-5027 ermöglicht Angreifern das Schreiben beliebiger Dateien auf gefährdeten Servern.
Die Path-Traversal-Lücke CVE-2026-5027 mit hohem Schweregrad betrifft Langflow, eine Plattform zur Entwicklung und Bereitstellung von KI-Anwendungen. Angreifer nutzen die Schwachstelle aktiv aus, um unkontrolliert Dateien auf betroffenen Systemen zu schreiben und damit die volle Kontrolle über exponierte Instanzen zu erlangen.
Für Security-Teams ist diese Lücke kritisch, da Langflow häufig zur Prototypisierung und Deployment von Large Language Model-Anwendungen eingesetzt wird. Ein kompromittiertes System kann nicht nur für Dateneruption, sondern auch als Angriffsbasis für weitere Eindringungen in die Infrastruktur genutzt werden.
CISOs sollten sofort überprüfen, ob Langflow in ihrer Umgebung eingesetzt wird, insbesondere ob Instanzen dem Internet direkt exponiert sind. Ein Patch für CVE-2026-5027 sollte vorrangig eingespielt werden; bis dahin sollten betroffene Systeme abgeschottet oder deaktiviert werden.
Quelle: www.bleepingcomputer.com · Erschienen 10. Juni 2026
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