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Digitale Souveränität und Speicherengpässe prägen europäische Cloud-Infrastruktur

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Auf den Punkt: Europäische Rechenzentren und Cloud-Provider müssen simultan digitale Souveränität umsetzen und Speicherengpässe für wachsende KI-Workloads lösen.

Europäische Cloud- und Rechenzentrumsanbieter sehen sich mit zwei drängenden Herausforderungen konfrontiert: der Forderung nach digitaler Souveränität und einer zunehmenden Knappheit an Speicherkapazität, befeuert durch die Skalierung von KI-Workloads.

Die Debatte um digitale Souveränität hat sich vom Marketingversprechen zur konkreten Geschäftsanforderung entwickelt. Laut Dr. Lennart Gaida von Impossible Cloud ist „Souveränitäts- und AI-Washing vorbei“ — der Markt trennt nun Anbieter, die tatsächlich souveräne Lösungen liefern, von jenen, die nur Bekenntnisse abgeben. Dabei ist der Begriff selbst interpretierbar: Während einige Anbieter allein auf den Speicherort in Europa abheben, verstehen andere digitale Souveränität als umfassende technologische Unabhängigkeit von US-amerikanischen Anbietern oder als vollständige rechtliche Kontrolle über Daten.

Konkrete technische Lösungen zeigt beispielsweise Cubbit mit dem Ansatz des „Geolocating“: Dabei werden Daten verschlüsselt, in mehrere Teile fragmentiert und über geografisch definierte Standorte verteilt, statt zentral auf einem Server zu liegen. Das ermöglicht Unternehmen, technisch verbindliche Vorgaben wie DSGVO-Anforderungen und Datenresidenz-Regelungen umzusetzen. Geopolitische Faktoren — nicht zuletzt die wahrgenommene Abhängigkeit von US-Technologieanbietern — treiben europäische Souveränitätslösungen zusätzlich an.

Parallel dazu verschärft sich die infrastrukturelle Lage durch mangelnde Speicherkapazität. Mit der Skalierung von KI-Infrastrukturen geraten Cloud-Provider, Hyperscaler und Serverhersteller in Europa zunehmend unter Druck. Der NAND-Flash-Spezialist Phison Electronics reagiert mit seiner Pascari-Produktpalette für den europäischen Markt. Laut Michael Wu, President und General Manager von Phison, müssen europäische Organisationen gleichzeitig ihre KI-Infrastruktur ausbauen, Lieferengpässe bewältigen, Energieeffizienz sicherstellen und Datensouveränität gewährleisten. Mit Pascari Gen5 SSDs und der aiDAPTIV-Technologie adressiert Phison die Speicherengpässe und ermöglicht größere KI-Workloads auf kompakten Systemen und Servern. Das Unternehmen hat dazu Partnerschaften mit Plattform-, Server- und PC-Anbietern wie AIC und InWin geschlossen.


Quelle: www.it-daily.net · Erschienen 15. Juni 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.7.1.

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