Zum Inhalt springen

Post-Quantenkryptografie: Vorbereitung auf quantenresistente Verfahren

Share on:

Auf den Punkt: Post-Quanten-Kryptografie ist eine unvermeidbare Infrastruktur-Anforderung, deren Implementierung heute geplant und beginnen muss.

Quantencomputer stellen die heute eingesetzten kryptografischen Verfahren mittelfristig in Frage. CISOs müssen bereits jetzt Migration zur Post-Quanten-Kryptografie planen und implementieren.

Quantencomputer werden die symmetrischen und asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren, auf denen die heutige IT-Sicherheit basiert, durch ihre Rechenkraft in absehbarer Zeit brechen können. Dies betrifft insbesondere RSA, ECC und ähnliche Verfahren, die heute flächendeckend eingesetzt sind.

Für CISOs ergibt sich daraus eine unmittelbare Verantwortung: Die Migration zu Post-Quanten-Kryptografie-Verfahren ist nicht optional, sondern ein wesentlicher Bestandteil der langfristigen Sicherheitsstrategie. Die Nationale Institut für Standards und Technologie (NIST) hat bereits standardisierte Algorithmen zur Verfügung gestellt, die als quantenresistent gelten.

Konkrete Maßnahmen umfassen eine Inventarisierung aller Systeme mit kryptografischen Funktionen, eine Risikopriorisierung nach Lebenszyklus und Datensensibilität der verarbeiteten Informationen, sowie ein schrittweises Upgrade auf quantensichere Verfahren. Besonders kritisch sind Schlüsselspeicherung, Zertifikatinfrastruktur und Legacy-Systeme, die nicht unmittelbar modernisiert werden können.


Quelle: www.computerweekly.com · Erschienen 19. Juni 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.7.1.

Share on: