Auf den Punkt: Zwei Drittel deutscher Unternehmen können ihre IT-Assets nicht vollständig überwachen und verwalten, was Sicherheits- und Compliance-Risiken verschärft.
Zwei Drittel der deutschen Unternehmen können ihre IT-Assets nicht vollständig überwachen und verwalten. Diese Kontrollverluste entstehen oft durch dezentralisierte Cloud-Infrastrukturen und Shadow-IT-Systeme.
Eine aktuelle Erhebung zeigt, dass 66% der Unternehmen in Deutschland die Übersicht über ihre IT-Vermögenswerte verloren haben. Gemeint sind damit alle Hardware, Software und Cloud-Ressourcen, die in der Organisation im Einsatz sind, aber nicht zentral erfasst oder verwaltet werden.
Für CISOs bedeutet dieser Kontrollverlust ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Nicht inventarisierte Assets können nicht gepatcht werden, Sicherheitskonfigurationen lassen sich nicht durchsetzen, und Zugriffsverwaltung wird unmöglich. Gleichzeitig erschwert dies die Compliance mit regulatorischen Anforderungen wie BSI C5, NIS2 oder branchenspezifischen Standards, die eine dokumentierte Vermögensübersicht verlangen.
Die Fragmentierung entsteht oft durch die Dezentralisierung von IT-Infrastrukturen in mehrere Cloud-Plattformen, Standorte und Business Units sowie durch unkontrollierte SaaS-Anwendungen, die Mitarbeiter eigenständig einführen (Shadow IT). Eine Strategie für Asset Discovery, zentrale Inventarisierung und kontinuierliche Überwachung ist daher unerlässlich.
Quelle: news.google.com · Erschienen 5. Juli 2026
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