Auf den Punkt: Böswillige Browser-Erweiterungen können Claude-Tasks in Chrome nutzen, um auf Gmail, Docs und Calendar zuzugreifen, erfordern aber bereits Script-Ausführungsrechte auf claude.ai.
Eine Schwachstelle in Claude für Chrome ermöglicht es böswilligen Browser-Erweiterungen, auf Gmail, Google Docs und Google Calendar des Nutzers zuzugreifen, solange die Erweiterung bereits Scripts auf claude.ai ausführen kann.
Die Schwachstelle betrifft Claude für Chrome und erlaubt es böswilligen Browser-Erweiterungen, automatisierte Aufgaben (Tasks) gegen Gmail, Google Docs einschließlich deren Kommentare und Google Calendar auszulösen. Voraussetzung ist, dass die Erweiterung bereits die Fähigkeit hat, Scripts auf claude.ai auszuführen.
Diese Lücke steht in direktem Zusammenhang mit einer früheren Schwachstelle namens ClaudeBleed. Beide Angriffsvektoren setzen voraus, dass eine böswillige Erweiterung grundsätzlich Code auf der Claude-Website ausführen kann – der Unterschied liegt im Umfang der möglichen Aktionen. Anthropic hatte im Mai dieses Jahres bereits Maßnahmen ergriffen und den sogenannten Arbitrary-Prompt-Pfad eingeschränkt, um auf vorherige Sicherheitsprobleme zu reagieren.
Für CISOs bedeutet dies, dass die Isolation von Browser-Erweiterungen auch im Kontext von AI-Integration kritisch bleibt. Es ist notwendig, den Zugriff von Erweiterungen auf sensible Webanwendungen wie claude.ai zu überwachen und zu kontrollieren, insbesondere wenn diese auf Unternehmensebene eingesetzt werden.
Quelle: thehackernews.com · Erschienen 14. Juli 2026
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