Zum Inhalt springen

EU zwingt Google, Android-Hardware für konkurrierende KI-Assistenten zu öffnen

Auf den Punkt: Google muss rivalisierenden KI-Assistenten in Android 18 (bis 1. August 2027) vollständigen Zugriff auf Kamera, Mikrofon, Wake-Words und Systemfunktionen ermöglichen.

Die Europäische Kommission hat Google angeordnet, Gemini-Konkurrenten denselben Zugriff auf Android-Geräte zu gewähren wie dem eigenen Assistenten. Das umfasst Kamera, Mikrofon, Bildschirminhalte und Hintergrundoperationen.

Die Europäische Kommission hat Google verpflichtet, die Hardware-Schnittstellen von Android für Konkurrenzprodukte zum KI-Assistenten Gemini zu öffnen. Betroffen sind insbesondere der Zugriff auf Kamera, Mikrofon, Bildschirminhalte sowie die Möglichkeit, Wake-Words zu setzen, die auch bei ausgeschaltetem Display funktionieren. Darüber hinaus müssen rivalisierende Assistenten die Fähigkeit erhalten, andere Apps im Hintergrund durch Simulation von Taps und Tasteneingaben zu steuern.

Die Implementierung ist an Android 18, das nächste Major Release, gebunden. Google muss diese Öffnung bis zum 1. August 2027 abschließen. Diese Maßnahme steht im Kontext der europäischen Regulierung von Monopolstellungen im Digitalmarkt und zielt darauf ab, Wettbewerbsnachteile zu beheben, die durch Geminis priorisierte Integration entstanden sind.

Aus Compliance-Sicht müssen Datenschutz- und Sicherheitsverantwortliche die neuen Zugriffsmechanismen in ihre Risikobewertungen aufnehmen. Die Öffnung von Mikrofon-, Kamera- und Systemfunktionen für Drittanbieter erfordert klare Kontrollmechanismen und Transparenz über Datenflüsse, um Missbrauchspotenziale zu minimieren.


Quelle: thehackernews.com · Erschienen 17. Juli 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.7.3.

Share on: