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ACMP 6.10: Automatisierte Datenlöschung und Update-Kontrolle für NIS-2-Compliance

Auf den Punkt: ACMP 6.10 adressiert NIS-2- und EU-Cyber-Resilience-Anforderungen durch automatisierte Datenlöschung, erweitertes Update-Management und selektive Intune-Integration.

Das Soester Softwarehaus Aagon hat die Unified-Endpoint-Management-Lösung ACMP in Version 6.10 freigegeben und adressiert damit verstärkt regulatorische Anforderungen wie die NIS-2-Richtlinie und den EU Cyber Resilience Act. Kernneuerungen sind eine automatisierte Datenlöschung für Endgeräte, ein überarbeitetes Update-Management und selektive Intune-Integration.

ACMP 6.10 führt eine boot-fähige Löschlösung ein, die die Datenlöschung auf Endgeräten vollständig automatisiert. Hintergrund sind verschärfte gesetzliche Vorgaben: Der EU Cyber Resilience Act, ISO 27001 und die NIS-2-Richtlinie verpflichten Unternehmen zur vollständigen und unwiederbringlichen Löschung sensibler Daten beim Austausch oder der Entsorgung von IT-Geräten. Die integrierte Lösung eliminiert potenzielle Fehlerquellen bei diesem Prozess und dokumentiert die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen.

Das Windows Update Management (WUM), bislang als CAWUM bekannt, erhält umfassende Neuerungen zur Verbesserung von Transparenz und Kontrolle. Dazu gehören die direkte Bereitstellung von Update-Collections für Endnutzer im Self-Service, flexible Neustartsteuerung mit mehrfach verschiebbarem Dialog, erweiterte Filter- und Freigabeprozesse sowie optimierte Synchronisationsprofile für automatische Updates ohne manuellen Aufwand. Zusätzliche Logging-, Monitoring- und Troubleshooting-Funktionen ermöglichen eine bessere Nachvollziehbarkeit von Update-Status und schnellere Fehleridentifikation.

Eine weitere Verbesserung ist der selektive Import von Clients, Benutzern, Gruppen und Anwendungen aus Microsoft Intune. Während ACMP bislang alle Objekte automatisch übernahm, können IT-Verantwortliche nun gezielt definieren, welche Daten in die ACMP-Konsole integriert werden. Dies reduziert insbesondere in großen oder hybriden Umgebungen die Komplexität der Geräteverwaltung erheblich und verbessert die Übersichtlichkeit.

Aagon hat zudem zahlreiche UI/UX-Verbesserungen umgesetzt, darunter konfigurierbare Neustartdialoge und erweiterte Filtermöglichkeiten, um Routineaufgaben weiter zu automatisieren und die Administratorenarbeit effizienter zu gestalten.


Quelle: www.it-daily.net · Erschienen 3. Juli 2026
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