Auf den Punkt: 39 Prozent der mittelständischen Unternehmen haben sich bislang zur NIS2-Compliance registriert, die Mehrheit fehlt noch.
Knapp zwei Fünftel der deutschen Mittelständler haben sich zur NIS2-Compliance registrieren lassen, wie aktuelle Zahlen zeigen. Dies deutet darauf hin, dass die Mehrheit der betroffenen Unternehmen der Meldepflicht noch nicht nachgekommen ist.
Nach verfügbaren Daten haben 39 Prozent der mittelständischen Unternehmen, die unter die NIS2-Direktive fallen, eine Registrierung vorgenommen. Der Anteil ist damit deutlich niedriger als erhofft und bedeutet, dass etwa 61 Prozent der betroffenen Firmen noch keine Registrierung abgeschlossen haben.
Für CISOs und IT-Sicherheitsverantwortliche ist diese Quote relevant, da sie den Handlungsdruck sowohl innerhalb der eigenen Organisation als auch im Branchenumfeld anzeigt. Die NIS2-Direktive setzt verbindliche Anforderungen an die Netz- und Informationssicherheit, insbesondere für Kritische Infrastrukturen und deren Lieferanten. Eine fehlende Registrierung deutet vielfach auf unzureichende Vorbereitung auf die Compliance-Anforderungen hin.
Die Registrierungsfrist läuft in vielen Bundesländern noch, jedoch sollten Unternehmen zeitnah handeln, um Strafzahlungen oder behördliche Maßnahmen zu vermeiden. Die Erfüllung der Meldepflicht ist ein Grundpfeiler der NIS2-Umsetzung und oft Voraussetzung für den Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen.
Quelle: news.google.com · Erschienen 12. Juli 2026
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