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IHK Regensburg diskutiert Cyberkriminalität und NIS-2-Anforderungen

Auf den Punkt: Die IHK Regensburg unterstreicht, dass NIS-2-Compliance und Abwehr von Cyberkriminalität eng zusammenhängen und eine verstärkte Governance-Rolle der Geschäftsleitung erfordern.

Die Industrie- und Handelskammer Regensburg hat Cyberkriminalität und die Anforderungen der NIS-2-Richtlinie in den Mittelpunkt gestellt. CISOs und Sicherheitsverantwortliche müssen sich mit beiden Themen intensiver auseinandersetzen.

Die IHK Regensburg hat eine Veranstaltung zu Cyberkriminalität und der Umsetzung der NIS-2-Richtlinie durchgeführt. NIS-2 erweitert die Anforderungen an Betreiber kritischer Infrastrukturen und weitere Sektoren erheblich – von erweiterten Meldepflichten über Governance-Strukturen bis zur Risikomanagement-Dokumentation.

Für Organisationen in Bayern und der Region bedeutet dies konkret: Geschäftsleitung und Aufsichtsrat müssen stärker in Cybersicherheit eingebunden werden. Die Richtlinie verlangt ein funktionierendes Incident-Response-Management, regelmäßige Sicherheitsaudits und eine nachweisbare Compliance-Dokumentation. Betroffen sind nicht nur klassische Kritische Infrastrukturen, sondern auch Anbieter von digitalen Diensten und weitere Wirtschaftszweige.

Die parallele Bedrohung durch Cyberkriminalität macht zeitnahe Maßnahmen erforderlich: Phishing, Ransomware und Datenverluste gehören zum alltäglichen Risikospektrum. CISOs müssen daher sowohl regulatorische Vorgaben als auch operative Sicherheit im Blick behalten und dies in der Kommunikation mit der Unternehmensleitung plausibel vermitteln.


Quelle: news.google.com · Erschienen 13. Juli 2026
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