Auf den Punkt: Nur 39 Prozent der NIS-2-pflichtigen Unternehmen haben sich registriert; ausstehende Registrierungen und Compliance-Lücken ziehen Bußgelder nach sich.
Nur 39 Prozent der Unternehmen, die unter die NIS-2-Richtlinie fallen, haben sich bislang registriert. Die Frist für die Registrierung läuft ab, und Verstöße ziehen empfindliche Bußgelder nach sich.
Nach aktuellen Daten haben bislang nur 39 Prozent der betroffenen Unternehmen ihre Registrierungspflichten gemäß NIS-2 erfüllt. Die Richtlinie verpflichtet Kritische Infrastrukturen und andere Organisationen, sich bei zuständigen Behörden registrieren und ihre Cybersicherheitsmaßnahmen dokumentieren zu lassen.
Für CISOs bedeutet dies ein erhebliches Compliance-Risiko. Unternehmen, die die Registrierungsfrist versäumen oder unvollständig registriert sind, riskieren Bußgelder. Die regulatorischen Anforderungen der NIS-2 verlangen eine systematische Inventarisierung der Systeme, eine Risikoanalyse sowie nachweisbare technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen.
Die Registrierung ist kein einmaliger administrativer Akt, sondern der Startpunkt einer kontinuierlichen Compliance. CISOs sollten prüfen, ob ihr Unternehmen der Registrierungspflicht unterliegt, und gegebenenfalls sofort Maßnahmen einleiten, um die Anforderungen zu erfüllen und Sanktionen zu vermeiden.
Quelle: news.google.com · Erschienen 13. Juli 2026
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