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NIS2-Registrierung: 29.500 Unternehmen müssen bis 31. Juli handeln

Auf den Punkt: 29.500 deutsche Unternehmen müssen sich bis 31. Juli 2024 bei der NIS2-Registrierung anmelden, um Sanktionen zu vermeiden und ihre Compliance mit der neuen Cybersecurity-Richtlinie nachzuweisen.

Etwa 29.500 Unternehmen in Deutschland haben bis zum 31. Juli eine Registrierungsfrist für die NIS2-Richtlinie einzuhalten. Für Betreiber kritischer Infrastrukturen und bestimmter digitaler Service-Provider ist dies eine verbindliche Compliance-Anforderung.

Die Nationale Behörde für Cybersicherheit und Kritische Infrastrukturen (NKBI) hat eine Registrierungspflicht für Unternehmen festgelegt, die unter die Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS2) fallen. Von den rund 29.500 betroffenen Firmen müssen diejenigen, die Betreiber kritischer Infrastrukturen sind oder unter die erweiterte Regulierung für digitale Service-Provider fallen, ihre Identität und Kontaktdaten bis zum 31. Juli offenlegen.

Die Registrierung dient als Grundlage für die kontinuierliche Überwachung und Kontrolle durch die Aufsichtsbehörden. CISOs müssen sicherstellen, dass ihre Organisation rechtzeitig in das Register aufgenommen wird und alle erforderlichen Angaben korrekt und vollständig sind. Verspätete oder fehlerhafte Registrierungen können zu Sanktionen führen.

Parallel zur Registrierung sollten Unternehmen bereits ihre Cybersicherheits-Governance und ihre technischen Schutzmaßnahmen gemäß NIS2 überprüfen und ggf. anpassen. Die Richtlinie schreibt konkrete Anforderungen an Netzwerksicherheit, Sicherheitsmaßnahmen in der Supply Chain sowie die Meldung von Sicherheitsvorfällen vor. Eine frühzeitige Inventarisierung und Risikoanalyse reduziert das Risiko von Compliance-Verstößen in den nachfolgenden Kontrollzyklen.


Quelle: news.google.com · Erschienen 15. Juli 2026
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