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eIDAS 2.0: Was sich für Unternehmen und IT-Architekturen konkret ändert

Auf den Punkt: eIDAS 2.0 verlangt von Unternehmen eine Überprüfung und teilweise Neugestaltung ihrer Systeme zur digitalen Identitätsprüfung und Authentifizierung.

Die eIDAS-2.0-Verordnung schreibt neue Anforderungen für digitale Identitätsprüfung vor. CTOs und Architekten müssen ihre Systeme zur Authentifizierung und Verifikation anpassen, um Compliance zu gewährleisten und gleichzeitig die Customer Journey nicht zu unterbrechen.

Digitale Identitätsprüfung bleibt ein aufwendiger, kritischer Prozess in vielen Unternehmen. Bei Kontoeröffnungen, Vertragsabschlüssen oder dem Zugang zu digitalen Services ist die Identifikation heute regulatorische Pflicht – gleichzeitig ein technischer Engpass und häufig eine Unterbrechung der Kundenerfahrung.

eIDAS 2.0 verschärft diese Anforderungen und legt neue Standards für elektronische Identifikation fest. Unternehmen müssen ihre IT-Architekturen überprüfen, um diese Vorgaben umzusetzen. Das betrifft insbesondere die Verfahren zur Authentifizierung, die Infrastruktur für digitale Signaturen und die Integration von vertrauenswürdigen Diensten (Trusted Services).

Für CTOs bedeutet dies, dass bestehende Systeme zur Identitätsprüfung evaluiert und teilweise neu gebaut werden müssen. Die Regulierung zielt darauf ab, digitale Dienste im EU-Raum sicherer zu machen – erfordert von Unternehmen aber deutliche Investitionen in Compliance-Infrastruktur und eine Neugestaltung ihrer Authentifizierungs-Workflows.


Quelle: itwelt.at · Erschienen 21. Juli 2026
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